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Two Days A Week +2  28. - 31.August 2002 Zipfer Zone Wiesen


Tag 1 – Wer ist hier der Headiner?

Vier lange Festivaltage sollten am Mittwoch um 12.00 Uhr ihren Beginn nehmen.

sPout.
aus Kärnten machten den Anfang. Doch bei schwüler Hitze an einem Mittwoch Mittag, und noch dazu als aller Erste von insgesamt 38 Bands, hätte es wohl auch Korn nicht leicht gehabt. Scherz beiseite, sPout. waren richtig gut, allerdings eben zu früh.

Nicht viel leichter hatten es Wilt aus Irland. In ihrer Heimat sind sie bereits Stars. Drei Journalisten des größten irischen Musik Magazins reisten auch extra an, um einen Report zu machen. Und die Insulaner taten auch ihr möglichstes, um nicht nur diese Herren, sondern auch das Publikum zu begeistern. Sie rockten beeindruckend durch ihren 30minütigen Set. Checkt euch ihr Debütalbum „My Medicine“. Diese Band repräsentiert Klasse!

Mit der Ansage „Where is the Guiness“ starteten die irischen Auswandererkinder von Flogging Molly in ihr Konzert. Sie setzten dort fort, wo die Pogues vor Jahren aufhörten.

Dropkick Murphy’s können auch noch herhalten, wenn es gilt, Flogging Molly zu beschreiben. Die Kalifornier spielten einen vielbejubelten Gig, der restlos überzeugte. Diese Band hat Charisma und Charme. Bereits die zweite Überraschung neben Wilt zu so früher Stunde, weil man diese beiden Bands hierzulande ja nicht wirklich kannte.

The Real Mac Kenzies wussten diese Euphorie dann doch etwas zu bremsen. Vor der Bühne tobte die Meute. Allerdings hat der Sänger dieser Band diese Bezeichnung nicht wirklich verdient - und auch sonst stimmte die Performance nicht wirklich. Dropkick Murphy’s für Arme hörte man vermehrt, wenn man nach der Meinung fragte.

Nach der „Insel-Trilogie“ folgte dann wahre Theatralik, welche uns die Belgier von Zornik lieferten. Sie wirkten optisch wie die coolen, unverstandenen Leute in den frühen 90ern, meinte jemand zu mir. Konnte man auch so gelten lassen. Live rockten die drei beachtlich, wobei es mit der Zeit doch etwas anstrengend wurde.

Dann sollte eigentlich Son Goku kommen. Doch staute es sich an diesem Mittwoch auf der Westautobahn ganz beachtlich. In diesen Stau gerieten auch Son Goku. Allerdings waren alle anderen Bands so nett und fair und sagten allesamt zu, einen Slot nach vorne zu rutschen. Dies rettete die Son Goku Show. Ein riesiges Danke sei an dieser Stelle gesagt! Es ist nicht selbstverständlich, dass Stars dies tun. Dies bedankten auch Thomas D und seine Crew. 

Als nächste Band folgte also Chumbawamba. Die Anarcho-Popper gehören eigentlich zum Urgestein der Szene und haben neben netten Pop-Perlen auch einiges an politisch korrekter Attitüde zu bieten. Mit geteilter Meinung nahm das Publikum die Performance der Briten auf. Man muss der Band zu Gute halten, dass sie sich bereits seit Jahren behaupten. Allerdings haben sie ihren Zenit bereits überschritten. Und dies merkte man auch hier wieder ganz eindeutig.

Lambretta samt ihrem „21-jährigen Boxenluder“ am Gesang folgte. Und was wohl kaum jemand in der Form erwartete, trat ein. Die Schweden wurden begeistert abgefeiert. Ob es an der Sängerin lag, oder doch an den Songs, will ich nicht kommentieren. Schon kein Fan des Albums, empfand ich den Gig der Nordländer reichlich plump und ohne Highlights. „Ausziehen, ausziehen“ forderte der männliche Teil des Publikums. Und obwohl sich die Frontfrau redlich um die Girls im Publikum bemühte, wurde man den Eindruck nicht los, dass sie einfach nur über die müde Performance hinweghalf. 

Ein weiterer Oldtimer sollte folgen. Zak Tell und seine schwedischen Buben hatten vor rund 10 Jahren ihren ersten großen Hit mit „Nigger“. Vor kurzem tourten sie noch im Vorprogramm von Rammstein. Man wusste nicht genau, was einen erwartete. 

Highlights ... Clawfinger hatten schon vor ihrem Auftritt alles auf ihre Seite gezogen. Frenetisch skandierte die Crowd ihren Namen. Und dann ackerte man sich fröhlich durch 70 Konzertminuten. Wahnsinn, was da abging. Sie feuerten eine Crossover-Granate nach der anderen. Man hatte den Eindruck den Headliner zu sehen. Bis zum Mischpultplatz sah man eine einzig wogende Menge. Was sollte danach kommen?

Nickelback auf jeden Fall. Doch wie sollten sie Clawfinger noch toppen? Konnten sie auch nicht. Vielerorts hörte man die Meinung, Nickelback hätten ausser „How You Remind Me“ nichts auf Lager. Der Meinung bin ich ganz und gar nicht. Sowohl „Silver Side Up“ als auch das Vorgängeralbum können herrliche Songs aufweisen, welche die Band zurecht dorthin brachten, wo sie heute stehen. Allerdings spielten sie an diesem Abend einfach nur lustlos. Die mächtigen Aufbauten (Catwalk, Riser etc.) konnten nicht über die schwache Performance hinwegtäuschen. Als sie als letzten Song „How You Remind Me“ ankündigten, herrschte beinahe peinliche Stille im Publikum. Mehr Motivation bitte, meine Herren!

Die Son Goku Touringparty hatte danach bereits größte Befürchtungen, dass man vor leeren Rängen auftreten müsste. Diese waren völlig unbegründet. Son Goku rockten beeindruckend und deutlich verbessert im Vergleich zum Kick Off Festival. Thomas und Kimo führten genial durch die Show. Den Staustress merkte man ihnen kaum an.
Tag 2 – No Mercy!
(c) Helmut Riedl

Autumn Clan aus der Steiermark eröffneten mit wahrlich beeindruckenden 30 Minuten! Ihre Stilmischung aus Melancholie und Angriff war wohl dosiert. Diese Band hat hart an sich gearbeitet, und verdient definitiv den internationalen Durchbruch.

Bazzooka aus Berlin waren kurzfristig für 3rd Strike eingesprungen. Über ihren mittelmäßigen Crossover-Metal breiten wir aber besser den Mantel des Schweigens.

The Icarus Line danach kamen dagegen ganz anders zur Geltung. Der Chaos-Sound der Kalifornier sorgte für einige verdutzte Gesichter. Allerdings war das Noise-Inferno wahrlich delikat. Die vier Musiker allesamt rot um die Augen geschminkt und uni-dressed lärmten sich extrem charmant durch ihren dreiviertelstündigen Set.

Wem dies dann noch zu melodiös war, dem konnte geholfen werden. The Dillinger Escape Plan schaffte nämlich Abhilfe. Archaisch bis zum Anschlag mutete der Sound der Amis an. Mike Patton nahm erst vor kurzem eine Ep mit der Band auf. Dies wird sie jetzt auch nicht zu Superstars machen, allerdings muss man eindeutig sagen, dass das Soundgewitter in technischer Hinsicht extrem ausgefeilt und perfekt war. Verdutzt waren trotzdem nicht wenige. Danach folgte Österreichs erfolgreichste Metalband ever.

Eigentlich eine Frechheit unsererseits, sie nicht von vornherein aufzubieten, sondern erst als Ersatz für die US
Durchschnitts-Nu-Metaller von American Headcharge aufzubieten.

Pungent Stench präsentierten sich auch anno 2002 absolut unpeinlich und musizierten frisch drauf los. Der Splatter-Schmäh von früher ist gewichen. Geblieben ist dennoch eine extrem spannende Band. Zur Mitte entledigten sich „The Masters Of Moral – Servants Of Sin“ ihrer Priesterkutten und spielten in Reizwäsche weiter. Im Stringtanga spielte der Sänger und Gitarrist Martin Schirenc den Gig fertig. Sein knackiger Hintern sollte an dieser Stelle nochmals erwähnt sein... Daumen hoch für Pungent Stench.

New York Hardcore ist, was den Namen Sick Of It All seit rund zwanzig Jahren berühmt macht. Und diesem machten sie auch an diesem Tag alle Ehre. Ich habe noch nie eine schlechte Show dieser Band gesehen. Und sie überzeugten auch die Two Days Crowd. Ein großer Moshpit bildete sich vor der Bühne. Und man hatte Spaß dabei.

Bei The (International) Noise Conspiracy hatte man danach den Eindruck, dass sie es angesichts der Performance von Sick Of It All besonders toll gestalten wollten. Der Sixties-beeinflusste Post-Hardcore der Schweden wirkte etwas aufgesetzt. Dennoch sind TINC eine geniale Band, welche musikalisch einiges zu bieten hat. Neben der Musik werden aber auch noch Inhalte vermittelt. Songs wie „Capitalism stole my virginity“ sprechen ohnehin Bände. Urteilt man der Publikumsresonanz entsprechend, waren sie Gewinner an diesem Tag.

Slipknot oder die rituelle Zerstörung eines Festivals. Slipknot, das ist Kasperltheater nach amerikanischem Vorbild. Aber es macht extrem viel Spaß. Musikalisch ist bis auf den Drummer nicht all zuviel anzumerken. Aber optisch sind Slipknot immer wieder gerne gesehen. Und das ausverkaufte Festivalgelände bebte wahrlich. Es ging die Post ab, wie noch nie zuvor in dieser Saison (also bei Manu Chao ging’s natürlich ähnlich ab, jedoch natürlich nicht so brachial). Von vorne bis hinten sprang alles. Die Setlist der Band findet ihr im Fanzine.

Dass The 69 Eyes danach vor deutlich weniger Publikum spielen würden, war klar. Dennoch vereinigte sich ein massiver Block vor der Bühne. Transparente wie etwa „We are your Gothic-Girls“ wurden sichtbar. Mit ihrem Stilmelange aus The Cure und H.I.M. wussten The 69 Eyes zu überzeugen und machten Lust auf ihre Oktober-Show im Wiener Planet Music.

Der Co-Headliner dieses Tages kam zum Schluss. In Extremo trauten wir zu, auch als letzter Act noch Leute zu halten und zu überzeugen. Dies taten sie im Rahmen einer zweistündigen Show. Auch ohne Pyrotechnik wurden In Extremo abgefeiert. Diese wurde leider von der Behörde untersagt. Schade, aber trotzdem schön. Ein heftiger Fesivaltag endete um 2:45 Uhr morgens.
Tag 3 – Viel Spaß!
(c) Helmut Riedl

Zum Mittagstisch rockten 330 ml[e] aus Wien. Diese konnten die doch schon etwas müde Meute nicht so richtig aus der Reserve locken. Gut waren sie dennoch.

Um 13.00 Uhr sollte dann die bis dato musikalisch beste Band des Festivals folgen. Mother Tongue aus Los Angeles legten los wie der Leibhaftige. Sie erinnerten phasenweise an die frühen Chili Peppers, wohin auch einer ihrer Bandmitglieder früher bereits abwanderte. Sie existieren bereits seit 1991, waren aber Mitte der Neunziger einige Jahre von der Bildfläche verschwunden. Ihre Routine wirkte sich positiv aus. Ein wahrlich geniales Konzert, welches um 13:45 Uhr (!!!) minutenlange „Zugabe“-Rufe nach sich zog. Überzeugend kann das genannt werden.

Mietze der Sängerin von Mia. aus Berlin war es vor allem wichtig, dass in der Ankündigung ihrer Band nichts von „80 Jahren“ oder „Nena“ zu hören war. Dem kam Ewald dann auch gerne nach. Der Motor sprang dann allerdings nicht so recht an. Mia. haben ein überzeugendes Album am Start. Doch irgendwie mochte der Funke bei brütender Hitze nicht überspringen. Aber ich bin mir sicher, dass dies in der Dunkelheit der Clubs im Oktober besser funktionieren wird.

Jaya The Cat sprangen kurzfristig für die Hype-Punks von Sum 41 ein. Diese Band spielte bereits im letzten Jahr beim Two Days A Week. Danach bekamen sie wohlwollende Kritiken. Doch was sie heuer boten war echt Klasse. Musikalisch reichern sie ihren Garage-Punk mit Elementen des Reggae und Pop an und waren damit deutliche Gewinner nach Punkten.

Erstmals Bläser bekam man beim Gig der Ska-Punker von Reel Big Fish zu Gesichte. Die Band startete mit erheblichen Vorschußlorbeeren und rechtfertigte das in sie gesetzte Vertrauen mit einer emotionsgeladenen Show voll der kleinen musikalischen Leckerbissen.

Pulley
und No Use For A Name sind derzeit gemeinsam auf Tour. Sie teilten sich danach einen 90 minütigen Set. Während Pulley nicht wirklich überzeugen konnten, räumten No Use For A Name vollends ab. Sie bewiesen eindrucksvoll, dass sie eine der besten Bands der US Punk Szene sind, und dies bereits seit Jahren. Nach soviel entfesseltem Punkrock, war es Zeit für ein wenig mehr dosierter Rhythmik.
 
Die Happy sollten dafür sorgen. Die Entwicklung dieser Band ist wirklich schön anzusehen. Vor 15 Monaten mühten sie sich noch im Wiener Chelsea vor 150 Zahlenden ab. Heuer waren sie zweiter Co-Headliner. In der Dunkelheit und vor einem riesigen Publikum zogen sie eine beeindruckende Show ab. Der Sound war glasklar wie selten zuvor bei diesem Festival. Marta, die Sängerin der glücklich Sterbenden, ist eine tolle Frontfrau, die auf unglaublich charmante Art und Weise mit dem Publikum umzugehen wusste. Danach hörte man den Mother Tongue Basser Backstage sagen: „You were so great. I almost fell in love with you.“ Ohne Übertreibung war Die Happy ein echtes Festival-Highlight. Unkenrufe wie etwa „Guano Apes für Arme“ sind ebenso unangebracht wie lächerlich, weil sich die Band mit ihrem zweiten Album einen komplett eigenständigen Sound erarbeitet hat.

Puddle Of Mudd kannte vor einem Jahr kaum jemand. Am Freitag waren sie unser Co-Headliner und hatten von der ersten Sekunde an das Publikum restlos auf ihrer Seite. Sie waren für die MTV-Video Awards nominiert. Freuen wir uns, dass sie nicht gewonnen haben, sonst hätten sie dem Two Days A Week+2 Publikum eine Absage erteilt. Taten sie nicht. Die Grunge Kids rockten und räumten auf der ganzen Länge ab. Besonders die neue Single „She Hates Me“ wusste live zu überzeugen. Daumen hoch für P.O.M. Ganz zum Schluss sollte dann auch noch der Humor zu seinem Recht kommen. Über die musikalische Darbietung der Band kann man ja streiten. Allerdings wird es immer mit einem gewissen Augenzwinkern vorgetragen und macht mächtig Spaß. Bei welchem Headliner kommt es schon vor, dass der Tourmanager auf der Bühne geschlossen mit der Frau des Sängers tanzt.

Beendet wurde der Set von NO FX dann mit einem völlig bescheuerten Akkordeon-Solo des Bassisten... Mehr braucht man wohl nicht sagen. Es war ein riesen Spaß!
Tag 4 – Korn oder doch ein Außenseiter?
(c) Helmut Riedl

Der Sub7even Auftritt musste kurzfristig wegen eines Spitalsaufenthalt des Keyboarders abgesagt werden. Dadurch kamen die „local heroes“ von Indian Summer in den Genuss eines Wiesen Gigs. Auf sie war zwar niemand eingestellt und die Anwesenden saßen auch in erster Linie am Boden und übten sich in Müdigkeit. Doch Indian Summer machten ihre Sache gut und müssen sich nichts vorwerfen. Zu Mittag eines vierten Festivaltages hat es jeder schwer.

Auch Shyne 11 nützte es reichlich wenig, dass sie nicht eröffnen mussten. Auch hier wurde vorwiegend gesessen. Der Sänger traf es nicht ganz so toll wie auf Platte. Trotzdem eine passable Show. Allerdings können sie es im Studio besser.

Neuseeland war danach zu Gast. The D4 hatte sich angekündigt. Und angesichts internationaler Präsenz auf der Bühne erhoben sich der eine oder andere müde Festivalbesucher und nickte artig. Der Punk ‚n’ Roll der Ozeanier war phasenweise gar nicht so schlecht, allerdings verschlossen sich meine Ohren teilweise. Die 32.Band in vier Tagen strapaziert doch sehr. Teils erinnerten sie an Fugazi, teils an die skandinavischen Schweinerocker à la Gluecifer oder Backyard Babies - bloß nicht so perfekt.

Vendetta Red ist nicht nur ein Bandname. Vendetta Red ist auch Programm. Chaos, Danger, Anarchy sind die Begriffe mit jenen man den Höllenritt der Band kategorisieren kann. Das Chaos hatte Methode. The Icarus Line, The Dillinger Escape Plan und Vendetta Red sind wohl Brüder im Geiste. Ach ja, das Publikum erhob sich mittlerweile zumindest vor der Bühne. Und bei der folgenden Band sollten sie auch das erste Mal springen.

Der Sound der Trust Company war ein Shureshot für die Korn-Fans. Die Jungs aus Alabama werden im Anschluss an das TDAW+2 mit Korn und Puddle Of Mudd touren, haben einen Majordeal in der Tasche und klingen wie der besser frisierte Bruder der Emil Bulls. Reim oder stirb war das Motto. Etwas zu glatt, aber doch recht fein, kann man das Ganze doch als gelungen abhaken.

Mit der Taktik der verbrannten Erde entehrten Raging Speedhorn die Bühne. Ich weiß zwar nicht, welche Motive ihre Aggression hatte. Aber Raging Speedhorn ging mit roher Gewalt zu Werke. Wer extremen Metal mag, ist bei ihnen gut aufgehoben.

Hundred Reasons danach gingen mit einem eindeutigen Hang zum Emo-Core an die Sache heran. Ihr aktuelles Album hat Klasse, was allerdings live nie zur Geltung kam. Punkt.

Und dann passierte das Unglaubliche, das schier Unfassbare. Disturbed enterten die Stage, um schlichtweg klar zu machen, dass Rockmusik auch in diesem Jahrtausend von Bedeutung sein wird. Alleine schon deshalb, weil sie ihre Karriere noch vor sich haben. Was für ein Sänger, was für Frontmann, der da alles gab, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. David Dariman machte alles richtig. Es gibt Bands und es gibt Disturbed. Die geistigen Kinder von Black Sabbath schafften den perfekten Spagat. Sie taten das was notwendig war, um mich zum Prädikat „Best Rock-Show ever“ zu bewegen. Mehr ist dazu nicht zu sagen, oder?

Dann war Korn. Sie waren der uneingeschränkte Festivalheadliner. Man hatte zuvor 37 Bands gesehen und alles wartete nur mehr auf diese Band. Um es vorweg zu nehmen. Es hüpfte alles, wirklich alles. Sie waren die Begründer einer komplett neuen Stilrichtung und gaben dem Metal die Moderne wieder. Persönlich berührten sie mich nie in der Art, wie es Disturbed verstanden zu berühren. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich die Euphorie der Besucher nicht ganz teilen kann. Korn waren und sind einzigartig. Aber an diesem Abend eroberte wer anders die Herzen. Zumindest meins.
 
Abschließend muss gesagt werden, dass es vier extrem heftige Tage waren. Emotionen zuhauf sind zu berichten. Es war ein tolles Festival. Die Reaktionen jedes Einzelnen lest am besten im Forum.
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